Lebensfreude

seiWunderbar – Vergebung -mehr Energie & Lebensfreude

admin / 1. November 2017

Lebensfreude-Blocker Unversöhnlichkeit

Es ist wohl eines der Ursymptome für Blockaden seelischer (und darauf folgend) körperlicher Natur: die Unversöhnlichkeit. Wir grollen… Mit unseren Ex-Partnern, Nachbarn, Eltern, mit dem System und allen, die uns vermeintlich Schmerz zugefügt haben. Und wie schwer ist es, diesen Groll abzugeben, der sich da wie ein Stein um unser Herz legt, in unserem Bauch tobt und durch unser Blut wallt. Wir wollen diesen Groll nicht loslassen, keine Vergebung üben, denn… würden wir den „Schuldigen“ nicht freisprechen von der Schwere seiner Vergehen, wenn wir ihm so einfach vergeben?

Doch wen verletzen wir wirklich, wenn wir festhalten an der Unversöhnlichkeit? Um diese Frage zu beantworten, sollten wir genau hinschauen, wem wir eigentlich WIRKLICH nicht zu vergeben bereit sind.

Lebensfreude-Erkenntnis: Ich bin kein Opfer!

Der einfachste Weg in Lebensglück und Lebensfreude ist, erst einmal alles zu sich zurückzuholen. Denn alle die, denen wir grollen, sind eigentlich nur „Strohmänner und –frauen“. Wir sind wütend auf uns selbst, wollen uns selbst die Vergebung nicht schenken, die uns doch so sehr befreien würde. Wir wollen auf einer unbewussten Ebene durch unsere Ablehnung „strafen“. Doch diese „Strafe“ trifft energetisch letztendlich immer nur einen: Uns selbst. Das ist manchmal schwer zu akzeptieren, denn das System von „Täter und Opfer“ kommt uns in unserer Wut so gelegen. Wie gerne möchten wir anderen die Schuld in die Schuhe schieben, dass wir uns haben ausnutzen und verletzen lassen, dass wir unsere Bedürfnisse haben ignorieren lassen. Dabei sind wir uns in Wahrheit selbst gram, dass wir nicht früher erkannt, nicht auf unser Bauchgefühl gehört, dass wir uns klein gemacht und unseren Bedürfnissen keine Stimme verliehen haben. Auf der Ursache-Wirkungsebene existiert keine „Schuld“ in dem Sinne. Jede Wirkung hat ihre Ursache und jeder Ursache folgt eine Wirkung.

Lebensfreude durch Bewusstsein

Es existieren verschiedene Bewusstseinsebenen die gegenseitige Reaktionen bedingen, oftmals unbewusst. So geschieht es, dass wir in bestimmten Entwicklungsstationen unseres Lebens Menschen anziehen, denen wir – meist unbewusst – den Raum geben uns auf unsere Schwachpunkte hinzuweisen. Das tut sehr weh, besonders, wenn wir unseren eigenen Part in dem Geschehen verleugnen und uns an unserer „Opferposition“ festhalten. Letztendlich dienen jedoch solche Begegnungen unserer Entwicklung. „Es ist, wie es ist. Es ist geschehen, was geschehen musste. Ich habe daraus viel über mich gelernt.“

Wir dürfen die Schatten gehen lassen. Wir dürfen darauf vertrauen, dass jeder Prozess seinen tiefen Sinn hat, den wir verstehen, sobald wir uns selbst die Erlaubnis dazu erteilen und aufhören, uns als ungerecht behandelte Opfer zu empfinden. Es kann Überwindung kosten, diesen ersten Schritt in die Vergebung zu wagen. Doch das, was wir dort überwinden ist nichts anderes als eine Blockade unseres Egos, die sich zwischen uns und unsere Lebensfreude geschoben hat. Haben wir über den Tellerrand unseres grollenden Egos geschaut, gehen die Schmerzen und wir setzen eine unglaubliche Kraft in uns frei. Eine unglaubliche Lebensfreude folgt unserem Wachstum und neue Möglichkeiten lassen einen weiten Horizont erstrahlen.

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