Lebensfreude

seiWunderbar – ICH BIN – Sei der der DU bist!

admin / 5. November 2017

Ich bin!

„Ich bin.“ ist der innere Satz, der uns unserer ureigenen Lebensfreude zuführt. Es sind nicht die Sätze „Ich könnte sein“ oder „Ich wäre gern“ oder „Ich bin … gewesen“. Wie gerne halten wir an einem inneren Bild fest, wenn wir über uns sinnieren. Diese Bilder enthalten fast immer eine Beurteilung, ob positiv oder negativ – die Bilder, die wir über uns haben, fixieren uns in einem Status, in einer Schublade. So halten wir an einer Form fest, die unserem SEIN Schranken verleiht. Dabei sind wir doch in keinem Moment, was wir noch im Moment zuvor gewesen sind. Wir verändern uns – mit jedem Sinneseindruck, mit jedem neuerlebten, einzelnen Augenblick. Erkennen wir dies an, gelingt es uns, im Fluss mit den Dingen zu sein, uns immer wieder neu auszurichten, jeder Erfahrung eine neue Erkenntnis folgen zu lassen. Halten wir aber daran fest, wie wir denken, dass wir eigentlich zu sein haben, werden wir starr, geraten aus unserer Mitte und erleben – ja, was eigentlich? Wir erleben Schmerz.

Lebensfreude: Ich fließe!

Denken Sie an Wasser. Das Wasser verändert ständig seine Form, es haftet nicht an. Es kann fließen, stehen, sprudeln, tosen, seicht und tief sein… Ganz so, wie die Begebenheiten es gerade verlangen. Viele Menschen denken, sie verlieren ihre Persönlichkeit, wenn sie nicht an ihren Bildern von sich festhalten. Dabei verwechseln sie ihre Seele mit ihrem Ego. Das Ego suggeriert uns ständig, dass wir sterben oder sonst irgendetwas Schreckliches geschieht, wenn wir nicht seinen Bildern folgen und uns nach ihm ausrichten. Das konfrontiert uns mit Gefühlen wie Angst, Stress, Wut, Gier, Traurigkeit, Ohnmacht. Unsere Seele jedoch „IST“ einfach. Sie be- und verurteilt nicht, sie fragt nicht „was wäre gewesen, wenn“. Sie nimmt jede Situation wie sie kommt und stellt sich ihr in genau dem Moment, in dem sie „anklopft“.

Lebensfreude: Ich bin, was ich bin

Wenn Sie spüren, dass sie aus Ihrer Mitte geraten sind, können Sie sich jederzeit entscheiden, wieder zu sich selbst „zurückzukehren“. Nehmen Sie sich und die Situation mit allen dazugehörigen Gefühlen an und schauen Sie hin. Lassen Sie den inneren Widerstand gehen. „Ich bin, was ich bin und was ich bin, ist heilig“. Alles was sie fühlen, alles was sie erleben, dient Ihnen. Sie brauchen Ihr Ego nicht dafür verurteilen, dass es Ihnen ab und zu Schmerzen verursacht. Sehen Sie es als Ihren Lehrer, der Ihren freien Willen prüft: Willst du dich als das anerkennen und lieben, was du WIRKLICH bist? Bist du bereit für die tiefe Lebensfreude und das tiefe Glück, ganz bei DIR selbst zu sein? Oder brauchst du noch eine weitere Runde, ehe du deine wahre Größe annehmen kannst?

Wir alle entscheiden uns häufig für die „weitere Runde“. Dann entscheiden wir uns für Schmerz, Ärger etc. Buddha sagte einmal: „An Ärger festhalten, ist wie ein glühendes Stück Kohle in der Hand zu behalten.“ Manchmal scheint eben der Schatten, den unser Ego wirft zu groß, als dass wir ihn zu überspringen vermögen. Dann müssen wir uns in Geduld mit uns selbst üben, und das Vertrauen haben, dass wir das „glühende Stück Kohle“ genau in dem Moment loslassen werden, in dem wir bereit dafür sind – für den nächsten Schritt zu unserem wahren Selbst, dem nächsten Schritt zu unglaublicher Lebensfreude.

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