Interview

Interview bei Claus Roppel – erfahre mehr Harmonie und Glück und Dankbarkeit

Sebsatian Lichtenberg im Interview bei Claus Roppel. Im Experten-Partnernetzwerk erzählt der Coach und Author über Möglichkeiten mehr Glück, Liebe, Harmonie und Dankbarkeit im Leben zu erfahren. – Wissensportal Innovationsforum 100 Claus Roppel und seiWunderbar.de

Kürzlich fiel mir mal wieder auf, wie sehr ich meine Mitmenschen mit meiner Dankbarkeit irritiere …Tatsächlich wurde mir in den vergangenen Monaten des öfteren „Überschwenglichkeit“ bescheinigt.

      • Aha. Und dann darf man also nicht danken???
      • Ich frage Sie, ist es wirklich so selbstverständlich, dass ein Automechaniker gute Arbeit leistet?
      • Oder ein Rechtsanwalt, Heilpraktiker, Journalist, ein Steuerberater, eine Kosmetikerin, ein Arzt, ein Friseur, … – gute Arbeit leistet?
      • Oder weitergefragt: Ist alles, was uns gut tut, uns Freude macht, uns nützlich ist – einfach selbstverständlich?
      • Nicht dankenswert?
      • Ist Ihnen auch schon einmal aufgefallen, dass wir eher kritisieren, negieren, mit „Ja, aber …“ abwerten und nörgeln?

Ja, stimmt. Das Negative fällt auf und schlägt uns rasch in seinen Bann! Das Gute, Angenehme, Wohltuende ist so „normal“, dass es als flankierende Maßnahme quasi durchrutscht. Ungesehen, unbemerkt, ungewürdigt. Wenn wir gesund sind, fällt uns das nicht großartig auf. Wieso? Was soll sein?! Alles funktioniert doch bestens! Wie?! Gesund?! Das ist ja nicht der Rede wert und schon gar nicht dankenswert. Erst wenn wir uns durch ein Zipperlein malad fühlen oder uns eine Erkrankung plagt, wird uns – manchmal – bewusst, dass es überhaupt nicht selbstverständlich ist, gesund zu sein!

      • Was ist eigentlich selbstverständlich in unserem Leben?
      • Ist es selbstverständlich, einen Menschen zu haben, der uns liebt und/oder den wir lieben?
      • Ist es selbstverständlich Arbeit zu haben und, in welcher Form auch immer, versorgt zu werden?
      • Ist es selbstverständlich Freunde zu haben, die sogar vieles mit uns teilen würden?
      • Ist es selbstverständlich, genug oder überhaupt zu Essen und zu Trinken und ein Dach über dem Kopf zu haben?

O ja, diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. (Nur zu, Ihren Einfällen ist keine Grenze gesetzt.) Es geht nicht darum, erschrocken: „Jaja, da ist was dran!“, zu sagen, sondern sich bewusst zu werden, dass das Glück in den kleinen Dingen liegt, die uns ständig begegnen – wenn wir bereit sind, sie bewusst wahrzunehmen und als solche zu erkennen. Zu merken, wie gut es uns allen –
trotz allem – noch geht.

Kennen Sie den allzeit bereiten Negativdetektor im Kopf, der vehement bemüht ist, unsere Aufmerksamkeit, unser ganzes Fühlen, Denken und Handeln zu vereinnahmen? Es stimmt, unsere Aufmerksamkeit nachhaltig auf das Positive zu lenken, fordert Kraft und Konzentration. Es kostet Mühe und Überwindung, ist richtig anstrengend. Positiv denken – leichter gesagt als getan. Und wie anders verhält es sich mit dem Negativen! Schwupps, da ist es wieder. Mit größter Leichtigkeit fällt uns das Schlechte ein und auf. Warum ist das so?

Der Grund ist ein einfacher:

      1. Negatives verlangt nach Lösungen, Positives nicht.
      2. Negatives signalisiert: Achtung, da gibt es ein Problem! Positives bedeutet: Keine Panik – alles in Ordnung. Kümmere dich nicht weiter.

Tja, es ist wie mit Gesundheit und Krankheit: jeder noch so kleine Schmerz lenkt seine Aufmerksamkeit auf sich. Gesundheit tut das nicht. Haben Sie schon einmal Zahnschmerzen gehabt? Eben. Der schreit nach einer Lösung. Und zwar sofort. Und wenn wir pudelwohl gesund sind, meldet unser Körper uns nicht ständig: Mensch, freu dich, du bist gesund. – Wir müssen uns dieses Glück immer wieder bewusst machen!  Unsere Aufmerksamkeit hat die fatale Neigung, seismographisch auf Katastrophenkurs zu gehen und das Gute abzuhängen. Übrigens sind wir alle mit diesem Negativdetektor ausgestattet und bescheren einer weltweiten Presse gut klingelnde Kassen. (Mit wenig lässt sich so viel Geld verdienen wie mit schlechten Nachrichten.)

Und wie geht es jetzt weiter? Sind wir alle diesem Negativling in unserem Kopfe ausgeliefert? Nein, sind wir nicht. Sie können ihn austricksen, indem Sie sich einfach nicht weiter um ihn kümmern. Sobald er sich meldet, steuern Sie Ihre Gedanken ganz bewusst aktiv in die andere Richtung. Die gesunde, positve. Das gelingt Ihnen mit Beharrlichkeit und Training. Das Negative ist es nämlich gewohnt, im Vordergrund zu stehen und sich zu präsentieren. Denken Sie konsequent das Positive. Sie können es auch das Gute, Wohltuende, Kraftspendende, Angstnehmende, Beruhigende usw. nennen. Denn es hat, im Gegensatz zum Destruktiven, die Eigenart sich selbst zu vergessen. Es drängelt sich nur selten in den Vordergrund. Es ist etwas, auf das Sie immer und immer wieder Ihre Aufmerksamkeit richten müssen.

Deshalb: Seien Sie aktiv d a n k b a r!  Probieren geht über studieren. ES LOHNT SICH!!

Mit unseren Gedanken erschaffen wir uns unsere Wirklichkeit! Man kann sich darüber beklagen, dass die Rosen Dornen tragen (und wird sich ständig an ihnen stechen). Da haben wir die negative Sichtweise. Oder man freut sich dankbar darüber, wie herrlich die Blütenpracht eines Rosenbusches duftet und welches Kunstwerk der Natur eine einzelne Blüte ist. Das ist die positive Sichtweise. Rein wissenschaftlich betrachtet sind beide Sichtweisen gleichwertig. Im wirklichen Leben macht es jedoch einen kolossalen Unterschied, für welche Seite Sie sich entscheiden. Wenn Sie sich für die negative entscheiden, gehen Sie freiwillig in die Opferrolle und werden sich hilflos, missverstanden, ausgeliefert und sonst wie mies fühlen. Und Sie werden es SEIN! Die Folge kann auf lange Sicht zu chronischen Erkrankungen, Versagen eines Organs oder ganzen Organsystems führen.

Sie wollen jetzt doch lieber auf die positive Seite des Lebens?

Mit Dankbarkeit – in Gedanken, Worten und Taten – wird es Ihnen immer gelingen. (Genau: Bitte unbedingt ausprobieren!!)
Ja, werden Sie sagen, wenn’s mir gut geht, ist das schon was Schönes. Aber da gibt es auch diese Durchhängertage, an denen ALLES bleimäßig schwer ist. Wofür soll ich denn da auch noch dankbar sein? Möglicherweise denken Sie, dass Ihnen erst das Glück wieder scheinen muss, damit Sie überhaupt dankbar sein können. Wissen Sie was? Das Geheimnis liegt darin, dass mann und frau nicht zugleich dankbar und unglücklich sein kann! Der Schlüssel zum Glück liegt in der Dankbarkeit – nicht umgekehrt. Entwickeln Sie einen Hunger nach Dankbarkeit und Sie werden merken, Sie werden aufs Angenehmste gesättigt. Mir fällt dazu spontan ein Wort Jesu ein: Gebe und Dir wird gegeben.

Ein kosmisches Gesetz besagt: Alles, was ich denke, sage, tue, erhalte ich doppelt zurück. (Sie ahnen es: Probieren Sie es aus!!)

Na fein, sagen Sie. Und wie erreiche ich diese Einstellung? Vielleicht beginnt die Dankbarkeit mit einem Staunen über unsere Schöpfung. Mit einem Staunen über all das, was es gibt. Und dass es alles gibt. Kennen Sie dieses unbeschreibliche Gefühl der dankbaren Freude, wenn Sie einen Sonnenaufgang erleben? Oder jenen warmen Sand zwischen Ihren Zehen fühlen? Oder dieser eine kleine Junikäfer! Mitten im Februar krabbelt er draußen auf einer Pflanze herum. All das ist uns geschenkt! Wir haben selbst nichts davon erschaffen. Ja, wir können von einem gegebenen Augenblick, einer gegebenen Situation, einer gegebenen Welt sprechen.

Die meisten Menschen können sehen, riechen, schmecken, hören. Sie können atmen, gut schlafen. Erst wer lange Phasen der Schlaflosigkeit durchgestanden hat weiß, welches Geschenk ein erholsamer Schlaf ist, erst wenn Sie Atembeschwerden bekommen, wird Ihnen bewusst, wie befreiend ein unbeschwertes Ein- und Ausatmen ist.

Selbst wenn Sie zur Zeit – aus welchen Gründen auch immer – eine unglückliche Zeit durchleben sollten … Tun Sie sich den Gefallen, setzen Sie sich hin und nehmen Sie sich die Zeit und schreiben alles auf, wofür Sie genau in diesem Augenblick dankbar sein können. Trotz allem! Dankbarkeit ist eine mächtige Kraftquelle. Nicht nur Sie werden davon profitieren, auch Ihre Liebsten, Ihre Freunde, Ihre ganze Umgebung. Und das wird wiederum Ihr Wohlbefinden steigern.

Dankbarkeit geht ganz einfach. Ohne großen Aufwand! Sie zaubert uns direkt ein Lächeln in die Seele.

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