Selbstliebe

Die Kraft des Loslassens: Durch das Tor des Fühlens zu innerer Freiheit

admin / 9. November 2017

Wenn wir zurückschauen auf unser Leben, auf unsere Leben, soweit uns dies möglich ist, war es doch ein beständiges Gewinnen und Verlieren. Nichts konnten wir auf Dauer behalten, nicht einmal unser eigenes Leben. Handelte es sich um materielle Dinge, so schmerzte uns dies meist nicht so, als wenn Menschen aus unserem Leben gingen. Es gab natürlich auch viele Menschen, die ihren materiellen Besitz über ein Menschenleben stellten.

So sehr wir uns auch mit den materiellen Gütern verbanden, meinten, dass sie nun unsere wären, so gab es doch meist eine Möglichkeit diese zu ersetzen. In der Jetztzeit erfahren wir aber immer häufiger, dass es für uns mehr und mehr befreiend ist zu spüren, wenn das eine oder andere nicht mehr zu ersetzen ist und wir von der Belastung, die mit diesen Dingen einherging, entbunden sind. Mag sich manches beschwerlicher anfühlen, wenn es unser Leben verlässt, so ist doch – und wenn es noch so verborgen ist – immer eine Erleichterung damit verbunden. Je mehr wir besitzen (was so nicht einmal stimmt), desto mehr sind wir belastet, desto mehr stehen wir unter Druck und erstarren darunter mehr und mehr.

Wenn es dir keine Erfüllung bringt

Die Dinge selbst hängen nicht in der Form an uns, manches geht gerne in die Brüche, weil es allemal nicht die Aufmerksamkeit von uns erhielt, die es gebraucht hätte, um seine innewohnende Kraft auszudrücken , um uns zu dienen, wirklich mit uns zu kommunizieren.. Wie oft waren wir umgeben von wenig benutzten und bemerkten Dingen, die unser Umfeld zwar ausfüllten, aber selten wirklich Erfüllung brachten. Wurden uns nicht zu allen Zeiten die Dinge als Unterstützung gegeben, damit wir erfüllen, damit wir unseren Auftrag tun konnten? War er erfüllt, brauchten wir auch diese Dinge nicht mehr!!!

Nun haben wir die Zeit der Daueraufforderung, alles loszulassen…. was wohl keiner wirklich versteht, obwohl alle drüber reden und schreiben. Gibt es doch parallel dazu unzählige Angebote und Techniken, um gerade jetzt die Verantwortung für jeden Gedanken und jedes Gefühl zu übernehmen, um endlich die unendliche Fülle des Universums empfangen zu können. Wenn diese Fülle dann wirklich kommt, stellt sich die nächste Frage: ‘Lasse ich sie am besten gleich wieder los, damit nicht wieder alles erstarrt oder’…. keiner weiß es wirklich, aber darum geht es nicht einmal mit diesem Text, denn letztenendes wird es jeder für sich selbst herausfinden müssen.

Eine neue Ausrichtung bei dein inneres neues Sein

  • Ich bin voller Freude, ich erlaube Wohlstand in mein Leben zu kommen.
  • Macht, Wohlstand und Liebe strömen in mich und
    machen mich magnetisch für Geld und Glück.
  • Ich erfahre Fülle, Wohlstand und den Reichtum meiner Seele.
  • Ich male mir Fülle, Wohlstand, Reichtum im Überfluss aus.

Mir geht es um Menschen, die mit uns sind, über längere Zeiten, über kürzere Zeiten, die kommen und gehen, die wir gebären, sie uns zu eigen machen, die wir heiraten, damit binden, die wir integrieren in alle denkbaren Systeme, Prozesse und Verbindlichkeiten und …. wollen sie nach unserem Willen halten oder wegschicken, wenn sie für uns keinen Nutzen mehr haben. Mit dem Wegschicken tun wir uns meistens gar nicht so schwer, aber wenn Menschen, von denen wir meinten, dass wir sie brauchen, die Teil unseres Lebens geworden sind , einfach gehen… völlig gleich, welchen Weg sie dabei nehmen, dann kommen wir nur schwer damit zurecht.

  • Wo liegt denn der Unterschied zu den Dingen, die uns gegeben werden, damit wir erfüllen?
  • Warum lassen wir sie nicht in Frieden und Liebe ziehen, wenn es getan ist, warum wollen wir endlose Gespräche und Diskussionen führen, oft sogar über Berater, um zu verstehen?

Wir fühlen uns ungeliebt, ungerecht behandelt, finden den anderen herzlos und wollen ihn zwingen, sich zu erklären. Warum muss er sich erklären? Ist er doch ein Wanderer in seinem eigenen Leben, macht hier und dort Rast und verweilt unterschiedlich lange. Er leert manchen Becher mit uns, lässt die Weisheiten und Lektionen, die er mitbrachte für uns, bei uns, und erhält die unsrigen für sich. Was jeder dann mit dem Empfangenen tut, das unterliegt nicht mehr der Verantwortung des Überbringers. Jede Gabe ist durchdrungen mit unendlicher Liebe, nur sollten wir dies auch verstehen.

Alles fließt und strebt nach Harmonie

Es ist alles vollendet und fließend. Jeder Wandernde ist wie eine Wolke, die kommt und geht, die sich verdichtet und auflöst. Wieso kommt niemand auf die Idee, diese Wolke festzuhalten, zu binden und zu zwingen? Fragt doch auch niemand die Sonne, den Mond, die Stürme, die Wässer und Feuer, warum sie kommen und gehen, obwohl sich manche Herzen auch dafür öffnen und verstehen. Sie erscheinen, verschenken sich, nehmen mit sich, was dem anderen zur Last geworden ist und alles geht weiter… das Leben, die Wanderer und alles, was am Fließen gehalten werden möchte, damit es nicht erstarrt. Keine Erklärungen, keine Begründungen… keine Unterstellung, dass der Weiterziehende aus Angst weiterziehe. Er geht weiter auf seinen eigenen Wegen, damit der Zurückbleibende die seinigen gehen kann… und sie gehen sie aus Liebe, scheinbar getrennt, aber dadurch inniglich verbunden. Es entsteht dadurch ein unsichtbares Netz, ein Netz der Geschenke, die wir uns übergeben…..und in welchem wir alle eingebettet sind.

Je mehr wir binden wollen, desto gebundener sind wir selbst und die daraus entstehenden Kräfte verhindern den freien Fluss, die Leichtigkeit, die Ungezwungenheit, das Tanzen und die Lebensfreude.

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